Sehenswürdigkeiten Idaho

Hells Canyon

Der Hells Canyon befindet sich nahe der Kleinstadt Lewiston im Westen Idahos. Mit seiner Tiefe von ungefähr 2.438 m, ist der "Höllencanyon" Nordamerikas tiefste Schlucht. Der 150 km lange Hells Canyon, der inmitten der Wallowa Mountains liegt, ist Idahos bedeutendste Sehenswürdigkeit und entstand vor vielen Millionen Jahren durch den Snake River. Auf zahlreichen Wanderwegen kann man in Begleitung eines Park Rangers die eindrucksvolle Landschaft des Canyon erkunden und sieht hierbei auch die außergewöhnlichen Basaltformationen, die als geologische Besonderheit des Canyon gelten.

Crystal Ice Cave

Dieses Höhlensystem befindet sich in der südzentralen Region Idahos, ungefähr 16 Meilen nördlich von Shoshone am US Highway 75. Die Crystal Ice Cave ist eigentlich eine Lava-Röhre, die 1.000 m lang und zwischen 8 und 30 m tief ist. Man kann hier eine Tour mit Guide unternehmen und alles über die faszinierende Geologie der Region erfahren. Während dieser Tour sieht man dann einige der spektakulärsten Eisformationen. Zudem gibt es zahlreiche Wanderwege, auf denen man das Areal erkunden kann, doch sollte man sich auch während der Sommermonate hier warm anziehen. Konstante Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bilden einen angenehmen Kontrast zu der oft sengenden Sommerhitze. Wer die Eishöhle besuchen will sollte Helm, Mantel und stabiles Schuhwerk tragen und über eine gute Kondition verfügen. So kommt es durchaus vor, dass das unterirdische Wasser hier gefriert. Die Crystal Ice Cave ist eines der Naturwunder dieser Welt. Ausgebildete Guides erklären den geologischen, vulkanischen und historischen Hintergrund der großen Lava Eishöhlen. Im Museum findet man außerdem überlieferte Artefakte von den indianischen Ureinwohnern, sowie Edelsteine und Mineralien.

Craters of the Moon National Monument

Das Schutzgebiet "Craters of the Moon National Monument and Preserve" befindet sich eher im östlichen Teil Idahos nahe der Stadt Arco, ist aber dennoch immer einen Besuch wert. Dieses Areal ist gekennzeichnet durch erkaltete Lavaströme und die 25 Vulkankegel, die für ein sehr einzigartiges Landschaftsbild sorgen. Zwar ruht die vulkanische Aktivität, doch ganz erloschen ist sie noch immer nicht. Vor allem der Norden des Naturschutzgebietes ist touristisch erschlossen. Sehr beliebt sind dabei der North Crater Flow Trail, auf dem man die typische charakteristische Lavalandschaft kennenlernt, der Caves Trail, der zur Erkundung von vier Lavaröhren einlädt oder der Devils Orchard Trail, wo man erfährt wie Pioniervegetation die Lavalandschaft langsam besiedelt. Es ist ebenfalls möglich den 250 m langen Indian Tunnel zu begehen, für den man keine Ausrüstung benötigt. Vor allem während der Sommermonate bieten Ranger jeden Tag geführte Touren und auch Vorträge an. Im Winter ist es sogar möglich hier Skilanglauf oder Schneeschuhtouren zu betreiben.

Idaho Falls Idaho Tempel

In Idaho Falls, an den Ufern des Snake Rivers gelegen, befindet sich der gleichnamige Idaho-Falls-Idaho-Temple. Er war der erste Tempel der Mormonen, der in Idaho erbaut wurde. Der Bau der imposanten Kirche begann bereits im Jahr 1939 und wurde 1941 fertiggestellt. Heute ist er eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Idaho Falls. Das Areal auf dem sich das sakrale Gebäude befindet, liegt nur knapp über den tosenden Idaho Falls. Besonders beeindruckend ist natürlich das strahlendweiße Äußere des Idaho Temple. Man sollte sich einen Spaziergang bei Sonnenuntergang nicht entgehen lassen, denn dann herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre und Romantik. Ebenfalls auf den Gelände des Idaho Falls Idaho Temple zu finden, sind viele charmante Gärten, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Im nahegelegenen Besucherzentrum kann man sich zudem umfassend über das wunderschöne Bauwerk und seine Geschichte informieren.

Nez Perce National Historical Park

Die Gedenkstätte Nez Perce National Historical Park nahe der Stadt Lewiston in Idaho, umfasst insgesamt 38 Orte in Idaho, Washington, Oregon und Montana, die in besonderer Verbindung mit den Nez Percé Indianern stehen. Was früher Siedlungsgebiet dieses Indianervolkes war, dient heute als ihr Reservat. Als Besucher hat man die Möglichkeit einen Einblick in das Leben dieser Indianer zu verschaffen. Dazu kann man sich im Besucherzentrum informieren oder auf ausgewiesenen Wegen selber den Nez Perce National Historical Park entdecken. Man kann nicht nur die Indianerdörfer selbst entdecken, sondern auch wichtige Schlachtplätze der Geschichte und andere bedeutsame Orte. Ein Ausflug in den Nez Perce National Historical Park ist deshalb für alle zu empfehlen, die sich für die Geschichte der hiesigen Indianer interessieren.

Idaho State Capitol

Ein sehr imposantes und sehenswertes Bauwerk dass man sich nicht bei einem Besuch in Boise entgehen lassen sollte, ist das Idaho State Capitol - der Regierungssitz. Der Bau des heutigen State Capitols begann 1905 und wurde 1913 fertiggestellt. Es wurde als Ersatz für das erste kleinere Regierungsgebäude von 1886 von Charles F. Hummel und John E. Tourtellotte gebaut. Das architektonisch eindrucksvolle State Capitol, wird als einziges Regierungsgebäude der USA von einer geothermalen Quelle beheizt. Als Besucher hat man hier die Möglichkeit die große Glocke vor dem State Capitol zu schlagen. Hierbei handelt es sich um eine Nachbildung der berühmten Liberty Bell. Sie wurde 1776 geläutet, als die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde.

Old Boise Train Depot

Das Old Boise Train Depot ist eine alte Bahnstation in Boise, die 1925 von der Union Pacific Railroad erbaut wurde. Die Stadt hat es im Jahr 1996 übernommen und es für Touren oder spezielle Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Old Boise Train Depot erhielt auch einen Eintrag in das National Register of Historic Places, jedoch unter dem Namen Union Pacific Mainline Depot. Das Atrium kann heute besichtigt werden und der ehemalige Aufenthaltsraum kann für Events oder Feierlichkeiten gemietet werden. Die perfekte Ergänzung zur historischen Eisenbahnstation bildet der Park, der echtes spanisches Flair versprüht. Viele Wege führen hier zu einem Teich mit Koi-Karpfen und einem Pavillon der zu romantischen Momenten einlädt.

Idaho Potato Museum

Wer Idaho besucht, sollte sich einen Ausflug zum Idaho Potato Museum nicht entgehen lassen. Zwar befindet sich das besondere Museum nicht im Westen des Bundesstaates, sondern in Blackfoot, das eher im Osten liegt, aber dennoch ist ein Besuch sehr zu empfehlen. Dass Idaho bekannt ist für seine Kartoffeln, ist längst kein Geheimnis mehr. Deshalb gab es 1912 den Entschluss, ein Museum zu errichten was ganz der Kartoffel gewidmet ist. Man kann hier alles rund um die Kartoffelindustrie erfahren, sowie interessante Fakten zur Geschichte sowie zum Anbau und der Ernte der Kartoffel. Als besonderes Exponat kann man hier einen Riesen-Kartoffelchip besichtigen: er ist ungefähr 64 cm groß und wurde von Pringles produziert. Die passende Erinnerung an einem Besuch im Kartoffelmuseum erhält man im Spud Seller Gift Shop.