Städte in Oregon

Portland

Oregon - Portland

Portland ist die größte Stadt Oregons und erstreckt sich auf die drei Countys Multnomah, Washington und Clackamas. Sie gilt als das Wirtschaftszentrum im Beaver State und trägt Spitznamen wie Rose City, Stumptown, Beertown, Little Beirut, Bridgetown oder P-Town. Die offizielle Gründung Portlands ist auf das Jahr 1851 datiert. Ursprünglich trug sie den Namen The Clearing, der jedoch in Anlehnung an das gleichnamige Portland in Maine umbenannt wurde. Das weltoffene Portland ist eine der wenigen Städte in den USA, in denen das Nachtleben sehr ausgeprägt und lebhaft ist. Erstaunlicherweise sieht man es in Portland auch nicht so eng mit der Freizügigkeit, was eher selten ist für das biedere Amerika. Eine solch große Stadt hat natürlich auch eine Hülle an Attraktionen zu bieten. Sowohl Attraktionen in der Natur, wie auch zahlreiche kulturelle Einrichtungen kann man in Portland finden. Besonders empfehlenswerte Museen sind das Oregon Museum of Science and Industry, das Portland Art Museum, das Bathtub Art Museum und das World Forestry Center. Des Weiteren findet man in Portland eine Vielzahl historischer Bauwerke, wozu beispielsweise das Arlene Schnitzer Concert Hall, das Benson Hotel, die Pittock Mansion, die Union Station, das Pioneer Courthouse, das Weatherly Building sowie eine Vielzahl an gusseisernen Gebäuden zählen, die noch aus der Gründerzeit stammen und in der Altstadt Portlands aufzufinden sind. Außerdem lohnen sich Ausflüge zum Japanese Garden, zum Saturday Flea Market und zu den Multnomah Waterfalls.

Salem

Oregon - Salem

Salem ist die Hauptstadt Oregons und liegt inmitten des Willamette Valley am gleichnamigen Willamette River. Da sie sich somit in einem der fruchtbarsten Gebiete auf der Welt befindet, hat die Landwirtschaft in Oregon einen hohen Stellenwert. Häufig bezeichnet man Salem als Chemeketa und sie trägt den Spitznamen „The Cherry City“. Die Gründung Salems fand im Jahr 1842 statt. Zuvor wurde sie erstmals von Weißen besiedelt, die sich in einer Missionsstation niedergelassen hatten. Bereits zwei Jahre nach der offiziellen Gründung hat man die Mission aufgelöst und stattdessen entstand hier Salem. Die Namensherkunft ist nicht genau geklärt. Salem hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, wozu beispielsweise das Mission Mill Museum, das Hallie Ford Museum of Art, das Elsinore Theatre und das Oregon State Capitol zählen. Weitere historische Einrichtungen wie das Bush House Museum, das Historic Deepwood Estate sowie das Willamette Heritage Center at The Mill sind außerdem sehr empfehlenswert für einen Besuch. Salem ist eine vielfältige Stadt, die eine Menge zu bieten hat. Hier findet man tolle Unterkünfte, grandiose Shoppingmöglichkeiten und eine Vielzahl exklusiver Restaurants die den Gaumen eines jeden Gourmets erfreuen werden. Kunst und Unterhaltung sind ebenso in Hülle und Fülle vertreten und auch Naturliebhaber kommen in Salem voll auf ihre Kosten. Ein besonderes Highlight ist der Besuch eines Weinguts. In Salem und der Umgebung findet man ungefähr 30 Weingüter die man besichtigen und bestimmt auch den ein oder anderen kostbaren Tropfen kosten kann.

Eugene

Die Universitätsstadt Eugene liegt im Westen Oregons und ist die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates. Eugene befindet sich am südlichen Ende des fruchtbaren Willamette Valley, nahe des Zusammenflusses vom McKenzie und Willamette River. Sie liegt etwa 80 km östlich der Küste Oregons entfernt und ist unter dem Spitznamen "The Emerald City" bekannt. Die Stadt ist bekannt für ihre natürliche Schönheit, die vielfältigen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten, den Fokus auf Kunst, sowie für ihre Einwohner mit dem alternativen Lebensstil. Eugene schmückt sich mit dem Slogan "A Great City for the Arts and Outdoors". Sie wurde im Jahr 1846 gegründet und nach ihrem Gründer, Eugene Franklin Skinner, benannt. Neben einer Vielzahl an Attraktionen und Sehenswürdigkeiten die Eugene zu bieten hat, finden hier auch eine Reihe jährlicher Events statt. Dazu zählen beispielsweise das "Oregon Bach Festival", das "Oregon Festival of American Music" oder das "Mushrooms Festival". Eine Vielzahl von Museen runden das kulturelle Angebot ab, wie das "Jordan Schnitzer Museum of Art", das "Oregon Air and Space Museum", das "Shelton McMurphey Johnson House", das "Conger Street Clock Museum" oder das "Museum of Natural and Cultural History". Mit dem Eugene Saturday Market hat Eugene einen der ältesten Wochenmärkte, die noch in den USA stattfinden.

Hillsboro

Hillsboro liegt im Washington County und ist dessen Verwaltungssitz. Sie trägt den Spitznamen Hub City und wurde in den 1840ern gegründet durch einen Bürger namens David Hill. Ursprünglich bestand Hillsboro jedoch noch aus zwei Orten: Columbia und East Tualatin Plains. Nachdem David Hill verstorben war, benannte man die Stadt ihm zu Ehren in Hillsborough um. Jedes Jahr finden in Hillsboro die zwei beliebten Veranstaltungen Washington County Fair und Oregon International Airshow statt. Zudem findet man im Stadtgebiet eine Vielzahl historischer Bauwerke, von denen auch einige in das National Register of Historic Places eingetragen wurden. Dazu zählen beispielsweise die Tualatin Plains Presbyterian Church, das Rice-Gates House und auch das Richard and Helen Rice House ebenso wie das alte Washington County Jail. Des Weiteren findet man in der fünftgrößten Stadt Oregons einige Museen und kulturelle Einrichtungen wie das Venetian Theatre oder das Rice Northwest Museum of Rocks and Minerals.

Bend

Oregon - Bend

Die Stadt Bend befindet sich Deschutes County, dessen Verwaltungssitz sie zugleich ist. Bend ist bekannt für seine malerische Lage, das milde Klima und für seine zahlreichen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten, denen man das ganze Jahr über nachkommen kann. Das im High Desert gelegene Bend befindet sich nahe der Kaskadenkette und auch das bekannte Skigebiet Mount Bachelor ist unmittelbar erreichbar. Gerade wegen der Nähe zum Mt. Bachelor, floriert in Bend der Tourismus. Bend wurde offiziell 1904 gegründet und hieß zuerst Farewell Bend, bevor man das pittoreske Städtchen später umbenannte. Von einer einfachen kleinen Siedlung hat sich Bend zu einer lebhaften urbanen Stadt entwickelt die heute auf ihre kulturelle Vielfalt sehr stolz ist. Besonders sehenswert in Bend ist die Altstadt, in der man zahlreiche Häuser findet die zwischen 1910 und 1940 erbaut und nach und nach restauriert wurden. Etwas außerhalb gelegen, befindet sich das Regionalmuseum High Desert Museum, wo Ausstellungen zur Geschichte, Kultur und Natur ausgestellt werden. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des "Des Chutes Historical Museum" oder des Tower Theatre.

Albany

Albany liegt im Linn County und ist die elftgrößte Stadt Oregons. Offiziell wurde Albany 1864 gegründet, doch die ersten Siedler, Thomas und Walter Monteith erreichten bereits im Jahr 1847 diese Gegend. Sie benannten Albany nach der Hauptstadt ihrer Heimat, dem Bundesstaat New York und bauten 1849 ein Holzhaus, das auch heute noch existiert und als ein öffentliches Museum dient. Das Motto der Stadt ist "The center of the Willamette Valley; the heart of Oregon" was so viel bedeutet wie das Zentrum des Willamette Valley; das Herz Oregons. Zudem trägt Oregon auch Spitznamen wie Grass Seed Capital, Hub of the Valley oder Rare Metals Capital. Bekannt ist Albany für seine jährlich stattfindenden kulturellen Events wie beispielsweise das Northwest Art and Air Festival, die Albany Nosh Tour oder das Willamette River Festival. Sehenswürdigkeiten und Museen sind natürlich auch in Albany vertreten. Beispielsweise lohnt sich ein Besuch des bereits erwähnten Thomas and Walter Monteith House oder der Whitespires Church, die das höchste Gebäude der Stadt ist. Sehr sehenswert ist auch die historische Altstadt Albanys, wo man eine Vielzahl an Antikläden, Restaurants, das Albany Civic Theater und eine der ältesten Carnegie Bibliotheken findet. Wer es lieber sportlich angehen mag, dem seien besonders die Golfplätze Golf Club of Oregon oder der Spring Hill Country Club empfohlen.

Astoria

Die kleine Hafenstadt Astoria liegt im Clatsop County direkt am Columbia River. Sie wurde im Jahr 1811 gegründet und erhielt ihren Namen nach John Jacob Astor, der ein Kaufmann war und einen gut gehenden Pelzhandel betrieben hat. Die eigentliche Hauptattraktion Astorias ist die beeindruckende Astoria-Säule, die 1926 errichtet wurde und das Wahrzeichen der Stadt ist. Von der Plattform der 38 m hohen Säule hat man ein erstaunliches Panorama auf die Umgebung und den Columbia River. Einzigartige Läden, zahlreiche kleine Straßencafés, endlose Meilen von feinen Sandstränden und die unmittelbare zum Pazifik, machen Astoria zu einem romantischen Ausflugsziel. Weitere Attraktionen in Astoria sind das Columbia River Maritime Museum, der Astoria Sunday Market, das Flavel House Museum, das Fort Astoria, das Heritage Museum sowie der Lewis and Clark National Historical Park. Da Astoria Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen war, werden regelmäßig sogenannte Movie Tours veranstaltet, bei denen die Besucher sämtliche Drehplätze kennen lernen. Ein Besuch des Oregon Film Museum darf dabei natürlich nicht fehlen. Wer lieber einen Blick in die reiche Geschichte Astorias werfen möchte, sollte unbedingt an einer Astoria Riverfront Trolley Tour mit dem historischen Trolley aus dem Jahr 1913 teilnehmen.

Baker City

Baker City ist eine Stadt im gleichnamigen Baker County dessen Verwaltungssitz sie zugleich ist. Sie wurde nach Edward D. Baker benannt, der einzige US Senator der je in einem militärischen Kampf getötet wurde. Die Stadt befindet sich zwischen den Wallowa Mountains im Osten und den Elkhorn Mountains, die Teil der Blue Mountains sind, im Westen und wird vom Powder River durchzogen. Baker City hält eine Vielzahl von jährlichen Events ab, darunter auch das Miners Jubilee das immer am dritten Juliwochenende stattfindet und die Geschichte als Bergarbeiterstadt beleuchtet. Der Baker Historic District, der auch in das National Register of Historic Places eingetragen wurde, befindet sich in der Innenstadt von Baker City. Er umfasst mehr als 130 Bauwerke, von denen die meisten aus den 1880ern bis 1915 stammen. Ebenfalls im historischen Stadtviertel gelegen ist der Baker City Tower, das höchste Gebäude östlich der Kaskadenkette in Oregon. Ein ebenfalls historisches Bauwerk das man unbedingt besuchen sollte ist das Geiser Grand Hotel, das 1889 eröffnet wurde und auch heute noch existiert. Bekannt ist Baker City vor allem durch die exklusive Lage am historischen Oregon Trail. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt um den Osten Oregons zu erkunden. Wer sich nach einer kleinen Auszeit vom hektischen Alltagstrubel sehnt, ist hier genau richtig. Baker City hat außerdem schöne Seen und Bergbäche und endlos lange Wanderwege in der Umgebung sowie eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten und exklusiven Speiselokalen im historischen Bezirk zu bieten.