Oregon

Nordwestamerica - Oregon

Junge Geschichte und viele Naturschönheiten im Beaver State Oregon

Der Bundesstaat Oregon befindet sich im Nordwesten der USA und begrüßt seine Besucher mit unberührten, traumhaften Landschaften. Eindrucksvoll zwischen dem Pazifik und einer atemberaubenden Bergwelt gelegen, entpuppt sich Oregon nämlich als eine geheimnisvolle Naturschönheit. Die Hauptstadt Oregons ist Salem. Mit einer Fläche von über 200.000 km², ist Oregon fast dreimal so groß wie unser Nachbar Österreich. Woher der Name des Bundesstaates kommt, ist leider bis heute nicht genau geklärt. Doch der offizielle Beiname Oregons ist "The Beaver State" (dt. Biberstaat), was sich noch auf die florierenden Zeiten der Forstwirtschaft zurückführen lässt. Dieser war hier früher vielerorts anzutreffen wurde aufgrund seines Felles aber nahezu ausgerottet. Doch seit einigen Jahren ist der Biber nun wieder angesiedelt und wurde zum Staatstier erklärt. Fast die Hälfte Oregons ist mit Nadelwäldern bedeckt, weshalb die Holzindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig für den Bundesstaat ist.

Oregon wird im Norden von Washington, im Osten von Idaho und im Süden von Kalifornien und Nevada begrenzt. Der Pazifik bildet dabei die westliche Grenze des Bundesstaates. Die ersten Bewohner des Staates waren ursprünglich die Indianer und auch heute noch leben hier neun Stämme, die von der Regierung anerkannt wurden. Als 33. Bundesstaat der USA, wurde Oregon im Februar 1859 in die Union aufgenommen. Geschichte schrieb der Beaver State vor ungefähr 150 Jahren, als Tausende von Pionieren auf dem Oregon Trail in Richtung Westen zogen, weil sich hier im pazifischen Nordwesten fruchtbare Täler befinden sollten.

Oregon würde nicht zu den "Rainy States" zählen, würde es hier nicht oft regnen. Aber das stimmt nur teilweise, denn während zwar die Winter von vielen Regenschauern gekennzeichnet sind, ähneln die Sommer in Oregon denen in Kalifornien. Oregon hat mehrere verschiedene Klimazonen, weshalb das Wetter auch von Region zu Region variiert. Wer es warm und sonnig mag, sollte ab Mitte Juni bis Ende September Oregon bereisen. Frische Luft und Irland-Feeling hingegen versprechen der Frühling und der Herbst.

Oregon verfügt über knapp 640 km Küste, welche geprägt ist durch schroffe Felsen, weiße Sandstrände, sanfte Dünenlandschaften der Oregon Dunes National Recreation Area und pittoreske Buchten. In der Mitte des Staates thront das Vulkangebirge der Kaskadenkette, das sich von Norden nach Süden durch den Staat hindurch zieht. Doch Oregon wird zusätzlich noch von dem Gebirgsmassiv der Oregon Coast Range durchzogen, ebenfalls von Norden nach Süden. Dadurch findet man hier eine einmalige Berglandschaft vor, die durch zahlreiche Wasserfälle, gefährlich tiefe Schluchten, schimmernden Seen und von Gletschern bedeckten Berggipfeln dominiert ist. Zugleich beherbergt Oregon mit dem Crater Lake auch den tiefsten See in den gesamten USA.

Wer pures Wild-West Feeling erleben will, sollte in den Osten Oregons reisen und eine Tour mit dem Mountainbike oder eine Wildwasserfahrt unternehmen. Wer jedoch auf Gemütlichkeit und Entspannung setzt, der lässt seinen Blick bei einem Glas Rotwein über das Willamette Valley mit seinen malerischen Weingütern schweifen. Willamette Valley ist nicht nur bekannt für seine Weingüter, sondern auch dafür, dass sich hier Oregons größte Städte befinden, welche Salem, Eugene und Portland sind. Doch das facettenreiche Oregon hat noch viel mehr zu bieten: so kann man beispielsweise im grünen Portland kulinarische Höhenflüge und aufregendes Großstadtfeeling erleben. Leidenschaftliche Shopping Fans werden in Oregon das Paradies auf Erden finden, da es weder eine Sales Tax noch sonst eine Verkaufssteuer gibt.

Oregon ist ein Bundesstaat, der viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Ist man erst einmal hier möchte man am liebsten gar nicht mehr weg, weil es einfach so viel zu sehen und zu erleben gibt. Zwar gibt es mit dem Crater Lake nur einen Nationalpark, aber dafür State Parks in Hülle und Fülle, niedliche Küstendörfer, aufregende Großstädte und eine Landschaft, die einem dem Atem raubt.